Am 4. Juni 2020 schlossen die Wunderline und die Eems Dollard Region ein Kooperationsagenda. Wunderline-Projektleiter Tjeerd Postma und EDR Geschäftsführer Karel Groen unterzeichneten die Vereinbarung in Bad Nieuweschans, die die grenzüberschreitende Zusammenarbeit fördern soll.

Intensivere Zusammenarbeit

 Die Wunderline und die EDR werden in den kommenden Jahren sowohl im Rahmen bestehender als auch neuer Projekte intensiver zusammenarbeiten. Beide Parteien setzen sich dafür ein, die Grenzregion zu stärken und damit das Potenzial von 1900 Grenzreisenden für die Wunderlinie langfristig zu realisieren. Der Schwerpunkt liegt auf den Bereichen Arbeitsmarkt, Bildung, Kultur und Tourismus.

 In diesen Bereichen ist die EDR bereits sehr aktiv. So gibt sie beispielsweise durch das europäische INTERREG V A grenzüberschreitende Projekt „Arbeitsmarkt Nord“ viele Impulse für den grenzüberschreitenden Arbeitsmarkt und die Ausbildung. Auf diese Weise lernen Schüler, Arbeitssuchende und Unternehmen die Möglichkeiten jenseits der Grenze kennen und finden eine neue Ausbildung, ein Praktikum oder einen Arbeitsplatz.

Auch das Projekt „Net(z)werk +“ unterstützt viele grenzüberschreitende Initiativen, die die grenzüberschreitende sozioökonomische Zusammenarbeit stärken.

Ems Dollard Region

Mit der Eems Dollard Region bringt die Wunderline einen großen Namen ins Spiel. Seit mehr als 43 Jahren bildet die Organisation die Grundlage für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit zwischen den vielen Gemeinden auf beiden Seiten der Grenze. Eine große Chance für die Wunderline, von ihrem Wissen und ihren Erfahrungen zu lernen und gleichzeitig diesem Thema einen eigenen Impuls zu geben. Die Wunderlinie spielt dabei eine komplementäre Rolle.

Grenzüberschreitende Zusammenarbeit

Die grenzüberschreitende Zusammenarbeit ist neben der Anschlussmobilität und der Schiene eine der drei Schwerpunkte der Wunderline. Am 7. Februar 2019 wurde ein so genanntes Gesamtpaket für diese drei Schwerpunkte unterzeichnet. Ein Realisierungsvereinbarung für die Bahn wurde u.a. mit den Ländern Niedersachsen und Bremen unterzeichnet. Es wurde eine Absichtserklärung für den Schwerpunkt Anschlussmobilität (die Anbindung verschiedener Verkehrsmittel an die Wunderline) unterzeichnet. Damit ist die Wunderlinie nicht nur eine Eisenbahnverbindung zwischen Groningen und Bremen, sondern auch ein Mittel zur Stärkung des grenzüberschreitenden sozioökonomischen Zusammenhalts zwischen dem Norden der Niederlande und Nordwestdeutschland; für die Gemeinden entlang der Strecke hat dies einen großen Mehrwert. Die Zusammenarbeit mit der EDR passt dazu gut.

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