Die Behörden innerhalb des Projekts „Aanpak Ring Zuid“ (die südlich Umgehungsstraße der Stadt Groningen, ARZ) und die Bauunternehmerkombination Herepoort (CHP) haben eine endgültige Vereinbarung über die finanzielle Situation des Projekts getroffen. Für die Kosten, die mit der dreijährigen Verzögerung des Projekts verbunden waren, wurde eine Lösung gefunden. Auch über die finanzielle Basis für den weiteren Projektverlauf wurde eine Einigung erzielt.

Die neuen finanziellen Regelungen führen zu einem zusätzlichen finanziellen Beitrag der Provinz Groningen in Höhe von 78 Mio. € ohne MwSt. (94 Mio. € inklusive MwSt). Die der Finanzierung des Projektes zugrundeliegende Finanzvereinbarung RSP (Region Spezifisches Finanzpaket) besagt, dass Kostensteigerungen von Projekten innerhalb dieses Finanzpakets aufgefangen werden müssen. Die Provinzregierung von Groningen schlägt vor, den zusätzlichen Beitrag aus den reservierten finanziellen Mitteln für die RSP-Projekte Ausbau N33 und Wunderline zu decken. Es bleibt dabei weiterhin das Ziel der Provinz, diese Projekte zu realisieren. Rijkswaterstaat, die ausführende Behörde des niederländischen Ministeriums für Infrastruktur und Umwelt, wird die Kosten für die Aufrechterhaltung der ARZ-Projektorganisation noch drei Jahre lang tragen.

Dieser gesamten Finanzierungsvorschlag wird den Parlament der Provinz Groningen so bald wie möglich zur Behandlung und Genehmigung vorgelegt.

Vereinbarung

Im Juli 2020 haben sich die Parteien auf eine Rahmenvereinbarung zur Realisierung des Projekts geeinigt. In den vergangenen Monaten fanden Gespräche über die weitere Ausarbeitung des Rahmenvertrags statt. Diese wurde nun in einer endgültigen Vereinbarung (Festlegungsvereinbarung) zwischen ARZ und CHP festgelegt.

Frau Fleur Gräper- van Koolwijk, Vorsitzender Lenkungsausschuss ARZ und Regionalministerin:
„Es ist gut, dass eine Lösung für die finanzielle Situation der Südumgehung gefunden wurde. Der Umbau der Südumgehung ist ein wichtiges Projekt für die Erreichbarkeit und Lebensqualität der Stadt und der Region. Die Partner, ARZ und CHP haben viel Energie investiert, um eine Lösung für die Fertigstellung des Projekts zu finden. Ich bin zuversichtlich, dass diese Vereinbarung das erreichen wird. Den Vorschlag für diese Lösung werde ich demnächst im Provinzparlement besprechen.“

Hans Koning, Vorsitzender Bauunternehmerkombination und Geschäftführer Max Bögl:
„Mit dieser Lösung können wir mit der Erneuerung der südlichen Umgehungsstraße fortfahren. Wir sind erleichtert, dass wir weiterbauen können und sehen der weiteren Realisierung des Projekts zuversichtlich entgegen.“

Wunderline

Für das Projekt Wunderline bedeutet dies, dass die Realisierung der ersten Bauphase (bis Ende 2024) weiterhin durchgeführt werden kann. Die Vorbereitungen für Phase 2 können ebenfalls wie geplant fortgesetzt werden. Innerhalb dieser ersten Bauphase werden verschiedene Streckenbauarbeiten durchgeführt. Dies wird zu höheren durchgeführt. Dies wird zu höheren Geschwindigkeiten und einer Verkürzung der Fahrzeit zwischen Groningen und Bremen von 2,43 Stunden auf 2,26 Stunden führen.

Im Einklang mit den 2019 getroffenen Vereinbarungen zur Realisierung der Wunderline konzentrieren sich die Anstrengungen sowohl der niederländischen als auch der deutschen Partner weiterhin darauf, eine geeignete Finanzierung für die Realisierung der Bauphase 2 der Wunderline bis spätestens 2023 zu finden. Mit der Fertigstellung der Bauphase 2 im Jahr 2030 wird sich die Fahrzeit weiter auf 2,11 Stunden reduzieren. Diese Phase betrifft insbesondere die Arbeiten an den Abschnitten Winschoten – Grenze und Leer – Oldenburg.

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Hinweis für die Presse: Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an die Provinz Groningen – Abteilung Verwaltung, Recht und Kommunikation, Telefon 00 31 50 3164129. Außerhalb der Bürozeiten und am Wochenende: 00 31 6 22668447.
Oder an ARZ (Aanpak Ring Zuid): Frau Nicolette Boelens (Manager Communication) 00 31 6 15068121.

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