Quelle: https://www.nwzonline.de/oldenburg-kreis/wirtschaft/sandkrug-hatten-projekt-wunderline-mehr-mobilitaet_a_50,4,2927731867.html

Die „Wunderline“ könnte Auswirkungen auf die Mobilität der Hatter haben, auch wenn der Bahnhof Sandkrug nicht auf der Route der Zugverbindung liegt.

„Ein großes Interesse an Infrastrukturprojekten in der Region“ bescheinigte Ausschussvorsitzender Niels-Christian Heins der Gemeinde Hatten. Das zeigte der Ausschuss für Gemeindeentwicklung und Umwelt jetzt auch mit der Zustimmung zur Absichtserklärung zur sogenannten „Wunderline“. Das Projekt hat die Verbesserung der Anschlussmobilität an den Stationen der Bahnverbindung Groningen – Leer – Oldenburg – Bremen zum Ziel.

Zwar liegt der Bahnhof in Sandkrug nicht als Station auf der Route der „Wunderline“ – dennoch kann die Gemeinde von der Zugverbindung profitieren. Jans Zwiers, stellvertretender Projektleiter, stellte am Mittwochabend im Ausschuss das Projekt vor, das „für die Gemeinde mittelbare Auswirkungen“ habe. „Wir arbeiten an einem grenzüberschreitenden Netzwerk, bei dem auch die umliegenden Landkreise, Städte und Gemeinden betroffen sind“, sagte Zwiers. Das bedeutet, dass es beispielsweise angepasste Zug- und Busverbindungen nach Oldenburg und dementsprechend zur „Wunderline-Route“ geben soll. Dafür bedürfe es gegenseitiger Verstärkung.

Der Landkreis Oldenburg hat die Absichtserklärung unterschrieben. Bei Unterzeichnung würde sich auch die Gemeinde Hatten damit einverstanden erklären, am Monitoring-Programm Anschlussmobilität mitzumachen und einen Vertreter in den Lenkungsausschuss für die Durchführungsphase zu entsenden. Ziel des Programmes wäre es unter anderem, einen Antrag auf Fördermittel zu stellen, um eine Netzwerkorganisation aufzubauen.

Der Ausschuss sprach sich einstimmig für die Unterzeichnung der Erklärung aus. Heins befürwortete das Projekt, das enge Beziehungen für die Gemeinde mit sich brächte: „Ich denke, das Projekt bietet große Chancen.“

In nächster Instanz wird der Antrag dem Verwaltungsausschuss am 12. Juni vorgetragen. Sollte dieser dem Beschluss zustimmen, würde Bürgermeister Dr. Christian Pundt die Absichtserklärung unterschreiben.

Bild: Nathalie Langer

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