Quelle: https://www.nwzonline.de/oldenburg-kreis/wirtschaft/hude-hude-will_a_50,4,810512497.html

Einstimmig hat der Ausschuss für Gemeindeentwicklung und Umwelt am Mittwoch empfohlen, dass Hude die vorgelegte Absichtserklärung über die Verbesserung der Anschlussmobilität an den Stationen der Bahnverbindung Groningen-Bremen („Wunderline“) unterzeichnet. Zudem soll sich die Gemeinde an dem Projekt des grenzübergreifenden Wunderline-Netzwerks mit maximal 1500 Euro beteiligen.

Deutlich kürzere Bahnverbindungen zwischen Groningen und Bremen sind das Ziel, wie der Projektleiter der Wunderline, Tjeerd Postma, erklärte. Er stellte am Mittwoch das Projekt vor. Die Provinz Groningen, Niedersachsen und die Freie Hansestadt Bremen möchten der wirtschaftlichen Entwicklung und der Lebensqualität der nördlichen Grenzregion gemeinsam einen Impuls geben, heißt es.

Eine gute öffentliche Verkehrsanbindung sei dabei von grundlegender Bedeutung. Die Wunderline soll eine schnellere, komfortablere Bahnverbindung bieten, mit der Arbeitnehmer, Studierende und Touristen bald in etwas mehr als zwei Stunden von Bremen nach Groningen fahren können – und umgekehrt. Als vollwertige Alternative zum Auto, so Postma. Es gehe darum, auf der einen Seite das Schienennetz zu ertüchtigen, um Regionalzüge einzusetzen, die schneller fahren, aber trotzdem noch an möglichst vielen Bahnhöfen halten. Auf der anderen Seite sollen Qualitätsverbesserungen der Bahnhöfe erfolgen. Zu diesen Bahnhöfen gehört auch Hude.

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