In den vergangenen Monaten wurden die Möglichkeiten des grenzüberschreitenden Schienengüterverkehrs durchleuchtet. Die Untersuchung leitete die deutsche Gesellschaft Trimode Transport Solutions AG, wobei für die niederländische Seite das Forschungsinstitut TNO hinzugezogen wurde. Wesentliches Ergebnis der Untersuchung ist, dass es nicht sinnvoll ist, aus dem Wunderline-Projekt heraus in die Aufwertung des Schienengüterverkehr auf dieser Strecke zu investieren. Der Mehrwert einer strukturellen Gütertrasse steht erwartungsgemäß in keinem Verhältnis zu den Investitions- und Betriebskosten. Diese Schlussfolgerung zieht der Lenkungsausschuss aus dem Abschlussbericht ‘Güterverkehrspotential der Wunderline‘. Das bedeutet, dass der SGV nicht Teil des Wunderline-Projekts sein wird. Wir sind uns der Bedeutung des Güterverkehrs für die Stärkung der sozioökonomischen Struktur der nördlichen Grenzregion bewusst. Die verfügbare Gleiskapazität zwischen Groningen und Bremen bietet im grenzüberschreitenden Schienenverkehr jedoch hinreichend Spielraum für die Abwicklung des aktuellen wie auch künftigen Potenzials von rund fünf Güterzügen pro Tag.

Untersuchungsbericht ‘Güterverkehrspotential der Wunderline‘

Copyright © 2019 Wunderline